IG BCE Leverkusen im Gespräch mit amtierenden Oberbürgermeister

IG BCE und OB Richrath wollen erfolgreiche Zusammenarbeit weiterführen

Zum Austausch über die künftige Ausgestaltung der Leverkusener Kommunalpolitik trafen sich am 07.09.2020 der amtierende Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath und die gewerkschaftlichen Vertrauensleute und Betriebsräte der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) aus den Betrieben im Chempark Leverkusen.

René Korsch

IG BCE meets OB

Die IG BCE vertritt die Interessen der Beschäftigten in der chemischen Industrie vor Ort. Sie ist mit mehr als 60.0000 Mitgliedern eine der größten Gewerkschaften des Landes und für Unternehmen und Politik zugleich Ansprechpartner in Beschäftigungsfragen. Der Austausch steht in guter Tradition kommunalpolitischer Kooperationen der Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter mit der Stadtspitze, bei dem beide Seiten auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken können. Die gemeinsame Arbeit für die Senkung der Gewerbesteuer in Leverkusen wurde im gestrigen Gespräch als besonderer Verdienst der vergangenen Jahre herausgestellt. „Damit konnte auch für die Zukunft eine Grundlage für langfristige Investitionen der Unternehmen am Industriestandort Leverkusen geschaffen werden. Dieser politische Schritt sichert Beschäftigung und schafft Perspektiven vor Ort für die kommenden Jahre.“ zeigte sich Frank Werth, Bezirksleiter der IG BCE Leverkusen zufrieden.

Zur Kommunalwahl in Leverkusen nutzten die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter der IG BCE aber auch die Möglichkeit, ihre Forderungen an das Leverkusener Stadtoberhaupt zu adressieren. Gemeinsam mit den Gewerkschaften des DGB wurden diese in den vergangenen Monaten ausgearbeitet. Die Gewerkschaften fordern darin unter anderem die Gründung eines Bündnisses für "Gute Arbeit", in dem konzeptionell an der Sicherung und Weiterentwicklung des Industriestandortes Leverkusen gearbeitet wird. Dazu gehöre beispielsweise auch die Mobilitätsfrage in ihrer ganzen Komplexität langfristig zu analysieren damit diese sich als Standortfaktor am Bedarf der Menschen und dem Schutz der Umwelt orientiert. Außerdem müsse die Stadt Leverkusen und die stadteigenen Betriebe als öffentliche Arbeitgeber bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen zukünftig eine stärkere Vorbildfunktion wahrnehmen.

Oberbürgermeister Uwe Richrath bekräftigte, auch zukünftig den engen Dialog mit den Gewerkschaften führen zu wollen. „Die Industrie vor Ort zu stärken und damit gute Arbeitsbedingungen für viele Leverkusenerinnen und Leverkusener zu sichern, war in den vergangenen Jahren ein wesentlicher Bestandteil meiner Kommunalpolitik. Ich freue mich, diesen Dialog auch in Zukunft weiter auszubauen.“

Die gewerkschaftlichen Forderungen zur Kommunalwahl in ausführlicher Form sind unter folgendem Link zu finden: https://koeln-bonn.dgb.de/themen/++co++c7006c12-4d85-11ea-82ec-52540088cada

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